Aktuell

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Wichtige Termine im Jahr 2017:
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  • Vereinsausflug am 22. April 2017
    Busfahrt in die Gegend rund um Regensburg,
    von Eggmühl über Kehlheim nach Weltenburg mit
    Besuch historischer Stätten mit Bezug zu Napoleon und den Befreiungskriegen.

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  • Besuch in Lothringen (Étain) 28.04. – 30.04.2017
    Mit einer kleinen Gruppe wollen wir der Einladung des Bürgermeisters
    von Étain folgen und Feierlichkeiten zum Gedenken an Franz Marc beiwohnen.
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  • Busfahrt nach Altenmarkt-Baumburg zum Buchenwaldgedenktag,
    zusammen mit der Krieger- und Reservistenkameradschaft.
    Samstag, 25.06.2017, Abfahrt 07:30 am Rathausplatz, Rückkunft ca. 16:00

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  • 14.09. bis 17.09.17 Busfahrt nach Verdun
    Einweihung eines renovierten Denkmales,
    Besuch einer Regionalmesse mit Bayern als „Ehrengast“,
    Bayrischer Abend mit Musikgruppe aus Hohenlinden und Umgebung.
    Details siehe hier: Info Verdun Sep 2017
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  • 03.12.2017 Gedenktag zum Jahrestag der Schlacht mit Jahreshauptversammlung.

 

 

Hohenlinden, Sept. 2016

Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins Hohenlinden 2000 e.V.

Der Verein Hohenlinden 2000 e.V. wurde im Jahre 1996 gegründet. Diesen zwanzigsten Geburtstag wollen wir gemeinsam feiern.

Mit einer kleinen Fotoausstellung über die zwanzig Jahre Vereinsgeschehen und einem Vortrag über die Geschichte der Post in Hohenlinden  – von der Postkutsche zur Motorpostlinie –  wollen wir den Geburtstag gestalten. Anlass für die Wahl dieses Themas war die Entdeckung eines Fotos vom März 1913 von einer Festlichkeit in Hohenlinden, die wir nicht zuordnen konnten.

Frau Dr. Cornelia Oelwein, Historikerin, brachte uns jedoch auf die Spur. Es handelte sich um die Einweihung der Motorpostlinie von Feldkirchen nach Hohenlinden am 1. März 1913.

Zu unserem Vereinsgeburtstag wird Frau Dr. Oelwein nun nicht nur diese Kraftwagenlinie näher vorstellen sondern uns zudem einen Überblick über die Postgeschichte von Hohenlinden geben. Diese begann bereits 1771, wenige Jahre vor der Schlacht von Hohenlinden, die an der Post ebenfalls nicht spurlos vorbeigegangen ist.

Wir laden Sie ein zu unserem

20. Vereinsgeburtstag

am 22. Oktober 2016 um 19 Uhr im Wendlandhaus Hohenlinden,

zur Fotoausstellung über 20 Vereinsjahre und zum Vortrag

„Von der Postkutsche zur Motorpostlinie – die Geschichte der Post in Hohenlinden“

mit der Historikerin Dr. Cornelia Oelwein aus Ilmmünster.

 

Es sind alle Interessierten und Freunde unseres Vereins eingeladen, insbesondere die

Mitwirkenden beim Freilichtspiel „Knechte der Schlacht“ im Jahre 2000.

Die Fotoausstellung wie auch der historische Vortrag sind sicher interessant und spannend für alle, um ein Stück Hohenlindener Geschichte zu erfahren.

Für das leibliche Wohl an dem Abend sorgt wie immer das bewährte Team im Wendlandhaus.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

 

VEREIN  HOHENLINDEN 2000 E.V.

Ludwig Maurer, Bürgermeister

Martin Hubner, 1. Vorsitzender

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Impressionen zur Erinnerungsfahrt vom 3. bis 6. Juni 2016.
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Verdun 2016 (56)
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Verdun 2016 (60)

Verdun 2016 (76)

 

BUSFAHRT NACH ALDERSBACH am Samstag, 30. April 2016

Besuch der Bayerischen Landesausstellung 2016 –   B I E R   I N   B A Y E R N

2016 jährt sich zum 500. Mal der Erlass des bayerischen Reinheitsgebotes. Das Haus der Bayerischen Geschichte nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, die Kulturgeschichte eines Getränkes vorzustellen. Um die bayerische Bier- und Wirtshauskultur und ihren weltweiten Siegeszug dreht sich diese Ausstellung.

Dazu das voraussichtliche Programm:

7.30 Uhr         Abfahrt mit Bus am Samstag, 30.04.2016, am Rathausplatz in Hohenlinden

9.30 Uhr         Besuch der Landesausstellung BIER IN BAYERN, im Kloster Aldersbach

mit fachkundiger Führung

12.00 Uhr       Gemeinsames Mittagessen im Bräustüberl in Aldersbach

14.00 Uhr       Weiterfahrt in Richtung Kloster Metten

14.45 Uhr       Eintreffen Kloster Metten, Besichtigung Prälatengarten, Klosterkirche und auf

Wunsch Besichtigung mit Führung durch die weltberühmte Klosterbibliothek

 

 

1916 – 2016

100 Jahre Verdun

Erinnerungsfahrt vom 3. bis 6. Juni 2016

Einladung und vorläufige Programmübersicht

Freitag, 3. Juni 2016
6.00 Uhr Abfahrt Hohenlinden
12.30 Uhr Mittagessen in Batzendorf bei Haguenau
14.30 Uhr Weiterfahrt in Richtung Verdun
19.00 Uhr Abendessen im Restaurant Rive Gauche in Saint-Mihiel
Übernachtung in den Hotels „de la Gare“ und „Table des bons Pères“ in Saint-Mihiel
Samstag, 4. Juni 2016
Vormittag Besuch des Museums „ Mémorial de Verdun“ und des Beinhauses Douaumont
Nachmittag Steinerne Zeugen, hinterlassen von der Bayerischen Armee aus der Zeit 1914-18
Sonntag, 5. Juni 2016
Vormittag Offizielle Gedenkzeremonie in Beaumont-en-Verdunois (stellvertretend für die 9 zerstörten und nicht wiederaufgebauten Dörfer vor Verdun)
Nachmittag Gelebte Freundschaft Deutschland – Frankreich in Fleury-devant-Douaumont mit 3 Musikkapellen (1. Jägerregiment von Thierville, Püttlingen Saarland u. Bayern)
Montag, 6. Juni 2016
Vormittag Die letzten Tage von Franz Marc im Gebiet von Harville, Braquis und Gussainville
12.00 Uhr Mittagessen in Etain und Rückfahrt nach Bayern (ca. 7 Std.)

 

Im Jahr 2014 organisierte die Gemeinde Hohenlinden gleich zwei Fahrten nach Lothringen. Im Februar zur Enthüllung des Erinnerungssteins für den vor Verdun vermißten Soldaten Peter Freundl; das Beson-dere daran: Peter Freundl war der erste deutsche Soldat, dem ein solcher Stein gewidmet werden konnte. Ein zweites Mal im September; da ging es um die Wiedereinweihung eines Erinnerungsdenk-mals für drei gefallene bayerische Soldaten in dem südlich von Verdun gelegenen Gebiet von St-Mihiel.

2015 erfolgte keine Fahrt, weil bereits klar war, daß 2016, also genau 100 Jahre nach der Schlacht von Verdun, eine Fahrt stattfinden wird. Die Fahrt wird drei inhaltliche Schwerpunkte haben. Das Gedenken an die 700.000 Opfer beider Seiten, gefolgt von einem Blasmusikkonzert am Nachmittag des gleichen Tags mit Lesungen aus Soldatenbriefen beider Seiten; beide Veranstaltungen finden in zwei der zerstörten und nicht wiederaufgebauten Dörfern statt. Zweitens die Erkundung von Bauwerken, welche die bayerischen Soldaten seinerzeit errichtet hatten. Drittens geht es um das Gedenken an den Münchner Maler Franz Marc, der in der ersten Woche des Angriffs auf Verdun gefallen ist.

 

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Bericht zur Reise in’s Elsaß, Juni 2015
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Der Verein Hohenlinden 2000  beteiligte sich zusammen mit der offiziell eingeladenen Gemeinde Hohenlinden an der Enthüllung eines Denkmals am Altmattkopf (Vogesen) und legte einen Kranz am Denkmal nieder.

Ähnlich wie in Hohenlinden, wo erst durch das Engagemetn von Alfons Nagl die Erinnerung an die Schlacht von Hohenlinden wieder auflebte, war auch im Munstertal die Schlacht um Metzeral (Juni 1915) fast in Vergessenheit geraten. Lesen Sie unten einen Artikel aus der Tageszeitung L’Alsace vom 20.06,2015 (Fotos und Übersetzung aus dem Französischen: Siegfried Kunz).

 

 

L’Alsace Colmar 20 Juni 2015 (elsässische Tageszeitung)

Artikel von Véronique Berkani,.

Der Altmattkopf knüpft wieder an die Erinnerung an.

Zur Erinnerung an die Opfer der Zivilbevölkerung und die deutschen und französischen Soldaten, die im Munstertal im Ersten Weltkrieg gefallen sind, wird heute auf dem Altmattkopf, oberhalb von Muhlbach bei Munster, ein Denkmal enthüllt.

Die Geschichte einer wiederentdeckten Erinnerung.

Zur Erinnerung an die zivilen und militärischen Opfer der Schlacht von Metzeral, die vom 15. bis 22. Juni 1915 stattgefunden hat, wurde auf dem Altmattkopf oberhalb von Muhlbach bei Munster ein Denkmal errichtet und heute Morgen offiziell enthüllt. Im Vergleich zu den Schlachten an der Somme und bei Verdun wurde in der Geschichte des Ersten Weltkrieges die Front in den Vogesen lange Zeit als eher unbedeutend angesehen. Erst seit kurzem haben lokale Historiker begonnen Interesse dafür zu entwickeln.

Ein außergewöhnliches Panorama

Während des Ersten Weltkrieges war der Altmattkopf ein strategischer Beobachtungsposten der französischen Armee. Er bietet ein außergewöhnliches Panorama mit einem Rundblick von 300 Grad über das obere Fechttal und das ehemalige Schlachtfeld von Metzeral. Die Sicht auf die Front, die das Tal als Folge des ersten weltweiten militärischen Konfliktes über vier Jahre in zwei Teile geteilt hat, war unverbaubar.

Von dort aus wurde am 15. Juni 1915 der Braunkopf durch die französische Armee eingenommen. Der Braunkopf, ein regelrechter Riegel in Richtung des großen Tales von Metzeral war durch die deutsche Armee stark befestigt worden. Diese Einnahme war der erste Schritt zur Eroberung von Metzeral. Die Schlacht von Metzeral  ging als einer der wesentlichen französischen Siege in den Vogesen in die Geschichte ein und war außerdem die einzige von Frankreich gewonnene Schlacht im Jahr 1915

General Gaston d’Armau de Pouydraguin, der die 44. und 66. Division der 7. Armee befehligte, plante anschließend, die deutschen Truppen bis nach Munster zurückzudrängen. Er wurde allerdings in seinem Elan durch Joffre, den Oberkommandierenden der Armeen,    gestoppt, der per Dekret anordnete, dass ein Tal immer von oben erobert werden müsse.

Zu oft vergessen: die zivilen Opfer

Die Geschichte des Denkmals beginnt vor einigen Jahren, als Martin Diener, Notar im Ruhestand aus Straßburg, ein Chalet an den Hängen des Altmattkopfes kauft. Im Rahmen von Baumaßnahmen im Jahr 2005 entdeckt er Kartuschen und andere militärische Überbleibsel. Er macht dann Philippe Koch, Notfallmediziner und Freund seines Sohnes sowie Autor einer Abhandlung über die verlorene Erinnerung an die blutigen Schlachten in den Vogesen zwischen 1914 und 1916, auf die Funde aufmerksam.

Mit Hilfe einer französisch-deutschen Gruppe von Ehrenamtlichen – unter ihnen auch Leute aus der Dauphiné, deren Vorfahren hier gekämpft haben  -, dem Vogesenclub des Munstertals und Mitgliedern der Gesellschaft der Bewohner von Gaschney, legen sie einen Kommandostand, der auf dem Gipfel des Altmattkopfes gelegen war, ein ganzes System von defensiven Schützengräben, sowie einen Beobachtungs- und Gefechtstand, ausgerichtet gegen Muhlbach bei Munster, frei.

 

Im Jahre 2009 sind mehrere Repräsentanten des Munstertals zur Eröffnung einer Erweiterung des General Moreau gewidmeten Museums nach Hohenlinden eingeladen. Das Museum in Hohenlinden erinnert an die Schlacht vom 3. Dez 1800, in der sich die verbündeten Monarchien (Österreicher und  Bayern) und die von Bonaparte geführten Revolutionstruppen gegenüberstanden. Bei dem Besuch wird auch das vom Kunstschmied Manfred Bergmeister gestaltete Denkmal besichtigt.

Symbolische Bedeutung

Dieses Denkmal stellt etwas Besonderes dar, erläutert Jérémy Goltzene, der im Munstertal für die örtliche Entwicklung und die Pflege des kulturellen und geschichtlichen Erbes verantwortlich ist. Es besteht aus vier Säulen. Drei Säulen symbolisieren die drei beteiligten Armeen – die französische, die österreichische und die bayerische -, die vierte Säule ist den zu oft vergessenen zivilen Opfern gewidmet. Dies hat die an der Reise Beteiligten sehr beeindruckt und gab ihnen die Ideen für das Gelände am Altmattkopf.“

Tatsächlich besteht das heute enthüllte Denkmal aus zwei Metallsäulen, die die beiden Armeen symbolisieren, einem Edelstahlrohr, das die einheimische Bevölkerung darstellt und zwei Edelstahlklingen, die die Form eines Pfeils bilden. Gemäß seiner Schöpfer soll dieses Denkmal „die Aussöhnung der Völker im Rahmen der Europäischen Einigung“ in Erinnerung rufen.

Die Einweihung des Denkmals erfolgt u.a. unter Beteiligung von Monique Martin, Abgeordnete im Rat des Departements, eines Ehrengastes des 152. Infanterieregimentes aus Colmar und des Bürgermeisters der Gemeinde Hohenlinden (Bayern), Pate des Denkmals.

An der Finanzierung der Kosten von 23.000 EUR beteiligten sich neben der für das Projekt verantwortlichen Gemeinde Muhlbach bei Munster, unterstützt durch die Gemeinschaft der Gemeinden im Munstertal, auch die Region Alsace und der Rat des Departements Haut-Rhin.

Interview mit Gérard Leser, Historiker, Präsident der Gesellschaft der Geschichte des Tales und der Stadt Munster:
Die Geschichte des Altmattkopfes war für lange Zeit vergessen. Warum taucht sie heute wieder auf?

Gérard Leser: Gleich nach dem Krieg hat die Bevölkerung versucht zu vergessen. Man wollte nicht mehr darüber reden. Auch die Erinnerung an die Region Linge hat sich auf gleiche Weise verflüchtigt und wurde erst seit 1967 wieder gewürdigt. Hundert Jahre danach ist es wichtig sich an 1915 zu erinnern, das Jahr des Feuers, des Blutes und der Tränen für das Tal.

Was bewirkt das Denkmal, das heute enthüllt wird?

Gérard Leser: Es hat eine symbolische Gedenkfunktion. Es erinnert an die toten Soldaten, aber auch an die Leiden der Zivilbevölkerung, die häufig die Vergessenen von Gedenkfeiern sind. Es versinnbildlicht wie sich der Friede und die Konstruktion Europas gegenseitig bedingen. Der Krieg 1914-1918 war wahrlich entsetzlich. Die Historiker sprechen heute von einem europäischen Bürgerkrieg. Das Munstertal hat dabei einen großen Preis bezahlt. Alle Gemeinden westlich von Munster waren evakuiert.  Mittlach wurde im April 1915 von der französischen Armee besetzt und war die erste Gemeinde im Tal, in der die Trikolore wehte. Ende August 1915 wurde auch Munster evakuiert. Als die Bürger 1919 zurückkehrten, war ihre  Gemeinde zu 85% zerstört.  Am 1. August 1914 lebten im Canton Munster, zu dem 16 Gemeinden gehören, 20.000 Einwohner. Am 1. September 1915 waren es nur noch 4.000. Einige wurden auf der französischen Seite, nach Soultzheim und Ampfersbach, die anderen nach Colmar evakuiert. Zwischen 1914 und 1918 fanden zwischen 30.000 und 40.000 Soldaten den Tod. Auf der zivilen Seite zählte man 94 Tote, aber es gab sicher mehr.

 

Am Ende der Zeremonie trug Gérard Leser sein in zwei Sprachen verfasstes und zum Frieden mahnendes Gedicht vor, das auch auf einer Stele am Denkmal zu lesen ist.

Hier die Version in Deutsch:

 

Altmattkopf:

Blick in die Weite und das große Atmen der Welt

Ruhe der Berge und der Natur

dunkelgrüner Mantel der Wälder und der Wiesen

unten Dörfer die gedeihen

die Stille die uns bewohnt

 

und doch

vor hundert Jahren

 

Staub, Krach, hunderte von Granaten die explodieren

zersplitterte Körper

Wunden die bluten

zerrissene Seelen

Kugeln die zischen

Bajonette die in der Sonne glitzern

 

und der Hass und der Tod die herrschen

nur noch den anderen Menschen umbringen

alle Teufel sind los

 

Franzosen gegen Deutsche

Deutschland gegen Frankreich

1914, Bruderkrieg

Menschen gegen Menschen

Europa brennt

und die Bevölkerung die flüchten muss

alles verlassen, alles verlieren

heimatlos

Häuser die verkohlen

Ruinen, Tränen und Elend ohne Ende

1915

Sieg und Zerstörung

Stille der Friedhöfe

das Tal durch die Front entzweit

getrennte Familien

verletzte Menschheit

öde Mauern und verwüstete Dörfer

Stacheldraht der überall blüht

tiefe Schützengraben verwunden die Erde

 

2015

Europa, endlich

Frieden und Versöhnung

doch

ein Denkmal zum Nachdenken

zwei Panzerschienen, zwei Armeen

ein kleiner Pfahl, die Bevölkerung die leidet

Menschheit mit Schmerz erfüllt

ein Pfeiler mit der Spitze die  am Himmel glitzert

 

um gemeinsam die Hoffnung zu pflegen

um das Gedächtnis zu wecken

um Brücken zu bauen

um über die Freiheit zu wachen

um die Gewalt in uns zu zähmen

um die Finsternis im Herzen nie zu vergessen

und das Leben zu ehren

 

Europa ist unsere gemeinsame Heimat

Gérard Leser

 

 

Angebote im Museum

Angebote im Museum Mit Vorträgen und Führungen sollen einem breiteren Publikum die geschichtlichen Zusammenhänge vermittelt und dadurch die gerade für Bayern historische Bedeutung der vor über 200 Jahren stattgefundenen Schlacht näher gebracht werden. Zudem soll der Zielgruppe »Französische Besucher« der Zugang zu den beiden Multimedia in ihrer Landessprache ermöglicht und das Angebot für Kinder und Jugendliche optimiert werden.

 


Radwegenetz

Radwegnetz Das Angebot des Museums wird in die Landschaft um Hohenlinden, in der die Kämpfe stattfanden, ausgelagert und die Begegnung mit der Geschichte zeitlich unabhängig von den Öffnungszeiten des Museums gemacht. Die Tour führt vom Museum in Hohenlinden aus auf verkehrsarmen, landschaftlich reizvollen, aber teilweise anspruchsvollen Wegen zu den wichtigsten Stationen der Schlacht von Hohenlinden, den eigentlichen Zielpunkten

 


Digitales Außenmuseum

Digitales Außenmuseum Das Projekt »Digitales Außenmuseum – Die Schlacht von Hohenlinden« verbindet Kultur, Natur, Sport und Spiel. Dieses Freizeitangebot erlaubt den Teilnehmern, digital mit Hilfe einer interaktiven App, deren intuitive Nutzung bereits vielen Leuten von herkömmlichen Navigationsgeräten vertraut ist, einen eindrucksvollen und einsichtigen Überblick über den Gesamtverlauf der Schlacht zu erhalten. Pressemitteilung, 14.09.2012 als PDF-Datei (434 KB)

 

Nationale und internationale Zusammenarbeit

Zusammenarbeit Beziehungen zu Museen sowie Freunden und Partnern in Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien und Tschechien sowie in weiteren europäischen Ländern sollen weiterentwickelt werden mit dem langfristigen Ziel, ein kulturelles Netzwerk über die Grenzen der Gemeinde Hohenlinden hinaus aufzubauen und zu pflegen und die internationale Zusammenarbeit zwischen den Spezialmuseen und Gedenkstätten zur napoleonischen Zeit zu stärken und deren heutige Bedeutung zu verdeutlichen.