Das Museum zur Schlacht

Raum 1: Die Schlacht

Museumsraum

Im diesem Teil wird ĂŒber den Verlauf der Schlacht und den zweiten Koalitionskrieg Napoleons bis zum Friedensvertrag berichtet, die HeeresfĂŒhrer der Franzosen, Österreicher und Bayern werden vorgestellt, und die Rolle der Soldaten wird veranschaulicht. Der zentrale Bereich behandelt das Leid der Bevölkerung anhand einer Reihe von in der Region entstandenen Votivtafeln, die von der Grausamkeit des Krieges und den Ängsten der Bevölkerung in dieser Zeit Zeugnis ablegen.

Raum 2: Das Schlachtfeld

Diorama im Detail

7500 Zinnsoldaten, ausgestattet mit zeitgenössischen Uniformen, AusrĂŒstungen und Waffen, stellen die Positionen der Armeen am frĂŒhen Nachmittag des Schlachttages dar. Die Vielzahl der Kleinstinszenierungen machen das Diorama zu einem dreidimensionalen Bilderbuch, das zu einem VerstĂ€ndnis fĂŒr die VorgĂ€nge in der damaligen Zeit anregen soll. Informationen zu den Waffengattungen und Kampfstrategien um 1800, Geschichten rund um die Schlacht und ein Ratespiel ergĂ€nzen das Angebot.

Die museale Bedeutung 

VotivtafelVotivtafel Stephan Rumpfinger Was der Schlacht von Hohenlinden ihre museale Bedeutung verleiht, ist die Tatsache, dass die Geschehnisse – auch wenn sie nur einen kurzen Abschnitt der Geschichte umfassten – charakteristisch und exemplarisch fĂŒr die Menschheitsgeschichte waren. So war Hohenlinden der Ausgangspunkt fĂŒr die GrĂŒndung des Königreichs Bayern an der Seite Napoleons. Auf der Basis der geschichtlichen Bedeutung wurde ein eigenstĂ€ndiges, informatives und unterhaltsames Spezialmuseum geschaffen.

Reiche Sammlung
Basis fĂŒr ein Museum ist eine Sammlung reprĂ€sentativer historischer GegenstĂ€nde. Durch großzĂŒgige Spenden und Leihgaben kann eine Reihe attraktiver zeitgenössischer BĂŒcher, Stiche, Gewehre, SĂ€bel, Helme, Kugeln und Hufeisen gezeigt werden, darunter als Glanzpunkt die Votivtafel, das die Verlobung des Bauern Stephan Rumpfinger zur Heiligen Maria zeigt.I

m Mittelpunkt: Leid der Bevölkerung
Eine Reihe eindrucksvoller Votivtafeln aus der Region gibt einen unverstellten Blick auf die Opfer der Schlacht oder der Kriege insgesamt frei, einfache Menschen, die ansonsten in der Geschichte eine eher untergeordnete Rolle gespielt haben. So entstand ein Erlebnisraum mit den Hauptthemen: Leid der Bevölkerung, Soldaten: Opfer & TĂ€ter, die HeerfĂŒhrer, die Schlacht.

Interaktiv & Individuell
Ausprobieren, AuswĂ€hlen und Kombinieren, Entdecken und Spielen machen einen Besuch durchgĂ€ngig anregend und kurzweilig. So können die Besucher sich mit den FriedensvertrĂ€gen von LunĂ©ville beschĂ€ftigen, wichtige Themen beim Multimediasystem wĂ€hlen oder die Schlacht als Strategiespiel nachvollziehen. Das multimediale Angebot erschließt Inhalte nicht nur interaktiv und schafft durch begleitende Musik und typische GerĂ€usche authentische Erlebnisse sondern gestattet auch, Inhalte so zu individualisieren, dass sie den WĂŒnschen der Besucher entsprechen, so dass attraktive Angebote fĂŒr die unterschiedlichen Zielgruppen, vor allem fĂŒr SchĂŒler und Jugendliche vorhanden sind. So können die Besucher den Ablauf der Schlacht – mit 3D-Figuren dargestellt – authentisch nachvollziehen. Die weiteren Themen: Napoleon, der Weg Bayerns zum Königreich, das Museum und ein Spiel können abgerufen werden, ohne mĂŒhsam Texte zu lesen. Seit Sommer 2012 stehen die gesamten multimedialen Angebote fĂŒr französische Besucher auch in ihrer Muttersprache zur VerfĂŒgung.

Lebendiges Museum
In einem zweiten Raum in Hohenlinden wurde im September 2009 ein Diorama installiert. Auch hier besteht die Möglichkeit sich ĂŒber einen Touchscreen individuell zu informieren und mulitmediale Hintergrundinformationen zur Schlacht und den  damals ĂŒblichen Schlachtordnungen  zu erhalten.  Der Besucher kann entscheiden, was ihn interessiert und mit welchen Fragen er sich befassen möchte.

 VotivwandLeid der Bevölkerung
 FriedensvertragFriedensvertrag interaktiv
 Startscreen
Multimedia StartmenĂŒ

Lichtspiele im DioramaDiorama