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Der Verein Hohenlinden 2000

GegrĂŒndet wurde der Verein „Hohenlinden 2000 e.V.“ am 25. Juli 1996 im Gasthof zur Post, um fĂŒr das bevorstehende 200-jĂ€hrige Gedenken an die Schlacht von Hohenlinden im Dezember 2000 eine angemessene Feier zu planen. Zum Vorsitzenden wurde Alfons Nagl und zum 2. Vorsitzenden BĂŒrgermeister Ludwig Maurer gewĂ€hlt.

Neben der Organisation der Feier zur 200-jÀhrigen Wiederkehr der Schlacht von Hohenlinden war und ist es eine zentrale Aufgabe des Vereins durch Veranstaltungen und Begegnungen bei der einheimischen Bevölkerung Interesse an der Geschichte Hohenlindens zu wecken.

Wesentliche Projekte dazu waren, die Errichtung eines Denkmals in Hohenlinden, die GrĂŒndung und Weiterentwicklung des Museums und die Aufstellung eines Obelisks in Mittbach, an der Stelle, wo die Vermessung Bayerns Anfang des 19. Jahrhunderts kurz nach der Schlacht von Hohenlinden begann.

Nach dem Tod von Alfons Nagl am 9. Juni 2010 ĂŒbernahm Martin Hubner den Vorsitz des Vereins Hohenlinden 2000.

Freilichtspiel

Freilichtspiel „Knechte der Schlacht“

Denkmal

Denkmal als Mahnmal

Soldaten

Soldaten als Opfer und TĂ€ter im Museum

Obelisk

Obelisk zur Landvermessung in Mittbach

Ein eindrucksvolles Erbe

Unter Leitung des ersten Vereinsvorsitzenden Alfons Nagl als Spiritus Rektor wurde zum 200-jÀhrigen Gedenken der Schlacht von Hohenlinden ein eindrucksvolles Festprogramm entwickelt:

  • ein Freilichtspiel „Knechte der Schlacht“ mit der Darstellung der Leiden in der Schlacht von Hohenlinden, um Jung und Alt fĂŒr die Geschichte Hohenlindens zu interessieren
  • VorfĂŒhrungen alter Gewerke und das Leben in der Landwirtschaft um 1800 als RĂŒckblick in die Geschichte des Dorfes
  • Lagerleben als Kontaktmöglichkeit fĂŒr die Besucher aus unterschiedlichen LĂ€ndern
  • ein Denkmal als Mahnmal fĂŒr die Abkehr von Kampfesruhm und Gewalt sowie ein Aufruf zu Friedfertigkeit zwischen den Völkern und
  • ein Museum

Das Museum »Die Schlacht von Hohenlinden« ist inzwischen wegen einiger Alleinstellungsmerkmale als Spezialmuseum anerkannt:

  • ein Diorama von vorzĂŒglicher QualitĂ€t
  • anspruchsvolle Multimediasysteme
  • Individualisierung der Informationen und damit eine ausreichende Besucherorientierung
  • Ă€sthetisch ansprechendes Design
  • große FlexibilitĂ€t
  • eine beachtliche Sammlung und eine sichere Basis fĂŒr die Dokumentation
  • Kontakte zu Museen in Österreich, Frankreich und anderen europĂ€ischen LĂ€ndern.

Mit dem Tod von Alfons Nagl am 9. Juni 2010 hatte der neue Vorstand unter Leitung von Martin Hubner ein Erbe mit vielfÀltigen und anspruchsvollen Aufgaben erhalten.

Alfons Nagl hatte Ideen entwickelt und MaßstĂ€be gesetzt, die weit in die Zukunft reichten. Vor allem sind es ein System von Radwegen zu den markantesten Punkten der Schlacht von Hohenlinden – einschließlich eines digitalen Außenmuseums – und die Schaffung von Angeboten in französischer Sprache im Museum, um die internationale Zusammenarbeit zu verstĂ€rken. Diese Projekte wurden alle bis Mitte 2012 verwirklicht.

Vereinsarbeit und Mitgliedschaft

Wenn Sie sich fĂŒr die Arbeiten der Vereins oder eine Mitgliedschaft interessieren, wenden Sie sich bitte an:

Martin Hubner

Tel: 0 81 24/95 78
Fax: 0 81 24/94 36
E-Mail: info@schlacht-von-hohenlinden.de

Alfons Nagl

Alfons Nagl
Vorsitzender
von 1996 – 2010

Martin Hubner

Martin Hubner
Vorsitzender
seit 2010

Schwerpunkte des Vereins Hohenlinden 2000 e.V.

Angebote im Museum

Angebote im Museum

Mit VortrĂ€gen und FĂŒhrungen sollen einem breiteren Publikum die geschichtlichen ZusammenhĂ€nge vermittelt und dadurch die gerade fĂŒr Bayern historische Bedeutung der vor ĂŒber 200 Jahren stattgefundenen Schlacht nĂ€her gebracht werden. Zudem soll der Zielgruppe »Französische Besucher« der Zugang zu den beiden Multimedia in ihrer Landessprache ermöglicht und das Angebot fĂŒr Kinder und Jugendliche optimiert werden.

Radwegenetz

Radwegnetz

Das Angebot des Museums wird in die Landschaft um Hohenlinden, in der die KĂ€mpfe stattfanden, ausgelagert und die Begegnung mit der Geschichte zeitlich unabhĂ€ngig von den Öffnungszeiten des Museums gemacht. Die Tour fĂŒhrt vom Museum in Hohenlinden aus auf verkehrsarmen, landschaftlich reizvollen, aber teilweise anspruchsvollen Wegen zu den wichtigsten Stationen der Schlacht von Hohenlinden, den eigentlichen Zielpunkten

Digitales Außenmuseum

Digitales Außenmuseum

Das Projekt »Digitales Außenmuseum – Die Schlacht von Hohenlinden« verbindet Kultur, Natur, Sport und Spiel. Dieses Freizeitangebot erlaubt den Teilnehmern, digital mit Hilfe einer interaktiven App, deren intuitive Nutzung bereits vielen Leuten von herkömmlichen NavigationsgerĂ€ten vertraut ist, einen eindrucksvollen und einsichtigen Überblick ĂŒber den Gesamtverlauf der Schlacht zu erhalten. Pressemitteilung, 14.09.2012 als PDF-Datei (434 KB)

Nationale und internationale Zusammenarbeit

Zusammenarbeit

Beziehungen zu Museen sowie Freunden und Partnern in Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien und Tschechien sowie in weiteren europĂ€ischen LĂ€ndern sollen weiterentwickelt werden mit dem langfristigen Ziel, ein kulturelles Netzwerk ĂŒber die Grenzen der Gemeinde Hohenlinden hinaus aufzubauen und zu pflegen und die internationale Zusammenarbeit zwischen den Spezialmuseen und GedenkstĂ€tten zur napoleonischen Zeit zu stĂ€rken und deren heutige Bedeutung zu verdeutlichen.